Parfüm entfaltet sich in drei Phasen auf der Haut unseres Körpers:
1.
Die Kopfnote entfaltet sich bereits beim öffnen des Flakons. Dieser erste Eindruck hält nur wenige Minuten an.
2.
Die Herznote entfaltet sich erst einige Minuten nach dem Auftragen auf die Haut.
3.
Die Basisnote, auch Fond genannt, ist gebildet aus schwerflüchtigen Riechstoffen, die sich über viele Stunden halten, und das Parfüm vollenden.
Jedes Parfüm ist in sich harmonisch geschlossen. Deshalb sollte man nicht mehrere Sorten gleichzeitig verwenden, denn dadurch entstehen Disharmonien, die den Charakter des einzelnen Duftes stören und einen unangenehmen Gesamteindruck hervorrufen können.
Das persönliche Parfüm findet man nur durch Ausprobieren. Dabei sollte man höchstens vier Düfte, jeweils einen pro Handgelenk und Ellenbogenbeuge, anwenden, damit sich der Duft bis zur Basisnote entwickeln kann.
Duftkonzepte
Jedes Parfüm lässt sich anhand seiner Geruchsrichtung einem Duftkonzept zuordnen. Wie bei einer Farbpalette sind auch beim Duft die Übergänge fließend. Die vier Duftkonzepte sind:
Blumig (nur Damen)
Geruchsrichtung Blüten, Obst in den Untergruppen grün, fruchtig, frisch, aldehydig, süß.
Chypre
Geruchsrichtung citrus, Eichenmoos, Patchouli in den Untergruppen fruchtig, blumig-animalisch, blumig, grün, frisch bei Damendüften und frisch, holzig, ledrig, citrus bei Herrendüften.
Orientalisch
Geruchsrichtung Balsam, Harz, Gewürz in den Untergruppen ambriert und würzig bei Damen- und Herrendüften.
Fougere (nur Herren)
Geruchsrichtung Lavendel, Eichenmoos, Cumarin in den Untergruppen Lavendel, frisch, holzig-ambriert.
Marktübliche Parfümölkonzentrationen
Eau de Parfum
8,0% - 15%
Eau de Toilette
4,0% - 8,0%